Gossenblues von Sunil Mann

Gossenblues von Sunil Mann

Inhalt

Am Grab seines Vaters wird Privatdetektiv Vijay Kumar von einer fremden Frau angesprochen. Franziska Zehnder ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, den sie aber merkwürdigerweise nicht beschreiben kann. Vijay findet heraus, dass Pfister nach seiner Scheidung unter dem Spitznamen Fischli auf der Strasse lebt. Dabei hätte der einstige Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Als der Privatdetektiv seine Auftraggeberin über seine Erkenntnisse informiert, reagiert diese eigenartig.
Dann überschlagen sich die Ereignisse. Pfisters erfrorene Leiche wird auf dem Friedhof gefunden. Und es gibt noch eine zweite Tote: Franziska Zehnder wurde ermordet. In welcher Beziehung standen Zehnder und Pfister überhaupt? Und was hatte Vijays Vater mit der Sache zu tun?

Meine Meinung

Den Klappentext nochmals aufzuschreiben unterlasse ich, da dieser ja überall zu sehen ist. Meine Meinung: Der siebte Fall für Vijay beginnt spannend und natürlich typisch Vijay. Er vergisst als erstes die extra besorgten Blumen für ein Grab. Da er sich durch solche Lappalien nicht aufhalten lässt, beobachtet er auf dem Friedhof eine fremde Frau. Diese verfolgt er aus Neugierde und trifft sie wieder als seine Klientin. Dass die Klientin nicht lange überlebt, ist etwas Neues. Vijay wäre nicht Vijay, wenn er den Auftrag durch diesen Todesfall vergessen würde. Er stürzt sich in legale und illegale Methoden, um den Mordfall zu lösen. Seine Freundin Miranda kommt nicht zu kurz in der Geschichte und entwickelt sich weiter. Dies zu beobachten und mitzuverfolgen macht Spass und zaubert ab und an ein Grinsen aufs Gesicht. Vijays Mutter setzt sich mit ihren Wünschen und Bedürfnissen auseinander und auch Vijay wird etwas erwachsener. Er lernt zu trauern und zu akzeptieren. Einzig Manju kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz. Jedoch gibt es einen massiven Cliffhanger am Ende des Buches. Man wünscht sich, der nächste Band stünde schon zum Lesen bereit. Das Buch ist süffig geschrieben. Im ersten Teil kam mir Vijay wie Philip Maloney vor. Ich hatte danach auch ein paar Seiten die Stimme im Ohr. Dies hat sich jedoch verflüchtigt. Ich hätte mir zudem am Schluss des Buches das Rezept des Currys gewünscht. Es ist toll beschrieben und man kann den Curry und die Gewürze riechen. Ich hätte es sicher nachgekocht. Aber vielleicht wird es im nächsten Band abgedruckt, wer weiss?!

Danke #grafitverlag und Sunil Mann für das Rezensionsbuch

Buchinfos

Einband Taschenbuch
282 Seiten
Erscheinungsdatum 11.9.2017
ISBN 978-3-89425-492-6


Preis: CHF 17.90


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Simply Clean von Becky Rapinchuk

Einfach leben von Lina Jachmann

Interview mit Helene Sommerfeld