Interview mit Thomas Elbel

Interview mit Thomas Elbel

Autorenfoto Harry Schnitger
Allgemein
Name, Vorname: Elbel, Thomas
Wohnort: Berlin ... also in Deutschland. Nicht das in Kansas
Beruf: Ehemann, Papa, Professor, Schreiberling, ewiger Klassenkasper.
Familie, Haustier: Ja und ja.
Hobbies: Gerne, aber wann?!
Musikgeschmack: Schlecht.
Lieblingsschriftsteller: Der Prediger Salomo.

Persönliches

Hund oder Katze: Weder, noch. Stattdessen Kater (zwei).
Winter oder Sommer: Meist das, was gerade nicht ist.
Frühaufsteher oder Nachtmensch:
Frühaufsteher. Außer, wenn ich vorher ein Nachtmensch war.
Berge oder Meer:
Ich liebe ja Inseln. Geologisch betrachtet, sind das glaube ich Berge im Meer. Also insofern irgendwie beides.
Vorbild:
Meine Frau und meine Söhne.
Mit welchem Star möchtest du mal essen gehen (egal ob dieser Star noch lebt oder nicht):
Einem Amethystglanzstar (Cinnyricinclus leucogaster). Wir trinken dann gemeinsam Tee in der Sahara (da wohnt er). Lebendig sollte er aber schon sein. Ich habe eine Pennälerblase und möchte den ganzen Tee auf keinen Fall alleine trinken.
Lieblingsessen: Das, auf das ich gerade so lange gewartet habe.

Lieblingsgetränk: Spezi (wirklich).
Lieblingsserie: Eine Gewinnserie im Lotto.

Lieblingsbuch:
Der neue Playmobilkatalog (gemeinsam mit meinem Sechsjährigen gelesen). Mehr Begeisterungswirksamkeit ist nicht denkbar.
Mit wem möchtest du nicht im Lift steckenbleiben?
Mit meiner Ungeduld. Sie kann mitunter wirklich unerträglich sein.
Was nimmst du mit auf eine einsame Insel?
Eine Portion Currypommes, sechs Mariachis, und ein Sternenobservatorium.

Berufliches


Wie sieht deine Schreibwerkstatt aus? Wo schreibst du am liebsten?
An einer QWERTZ-Tastatur. Zur Not auch an einer amerikanischen, aber dieses x-y-Ding bringt mich immer aus dem Konzept.

Um welche Tageszeit fällt dir das Schreiben besonders leicht?
Als Nebenberufler und Familienvater schreibe ich zur Not auch nachts um halb Drei kopfüber von der Decke hängend, wenn gerade sonst nichts zu tun ist.

Wie vergibst du die Namen der Protagonisten in deinen Büchern?
Meist vier- bis fünfmal aufs Neue. Die Suche-und-Ersetze-Funktion ist meine beste Freundin.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Geschichten?
Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte: 



Welche Projekte oder Neuerscheinungen sind im neuen Jahr geplant?
Sicherlich der zweite Band der Viktor-Puppe-Reihe. Ich kann allerdings nicht versprechen, dass er auch schon 2018 erscheint.

Welche Persönlichkeit ähnelt dir am meisten? Ken, Viktor oder Begüm?
Ich weiß nicht so recht. Ken und Begüm meinen: „Auf jeden Fall Viktor, die Lusche.“ 

Hast du einem Protagonisten schon mal einen Tick oder Makel angedichtet, welchen du nicht mehr so schreiben würdest? Welchen?
Eines meiner Exposés (Buchthemenangebot für Verlage) handelte von einem Vampirfürsten mit Hämatophobie. Immer, wenn es spannend wurde, fiel er in Ohnmacht.

Wie ist deine Einstellung zu Bibliotheken in der heutigen Zeit? Benötigt es diese überhaupt noch?
Nein. Nicht im Mindesten. Jeder englische Landadelige mit einer gemütlichen Schlossbibliothek (gut gepflegt, holzgetäfelt, mit Butler und mindestens einem Kamin) ist daher herzlich eingeladen mir die seinige zu überlassen. Gegen eine gepfefferte Aufwandsentschädigung versteht sich. Ich akzeptiere auch Bezahlung in Pfund.

*Spoiler* Als Polizist sollte Viktor besonnen sein. Untypischerweise ist er dies in einer Szene nicht. Schluckt Viktor die Pille von Stella oder hat sie das Getränk manipuliert? Warum hat er ein solches Vertrauen in sie?
Mit Viktors Besonnenheit ist das ja allgemein so eine Sache. Und Stella kann schon verdammt überzeugend sein. Ich glaube, sie ist allgemein Widerspruch einfach nicht gewohnt. Insofern springt er von ganz allein in den Kaninchenbau, braver Junge, der er ist.


Vielen Dank Thomas Elbel für das Interview. Ich bin gespannt auf den 2. Teil des Buches.

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