Die Blumenschwerstern von Cathy Hopkins


Inhalt

Der letzte Wunsch ihrer Mutter ist für drei Schwestern das grosse Glück ...
Iris Parker hat drei sehr unterschiedliche Töchter: die sensible Künstlerin Daisy, die pedantische Rose und zu guter Letzt Fleur, Freigeist und Femme fatale. Seit Jahren haben die Schwestern nicht mehr miteinander gesprochen und sind schockiert, als sie bei der Verlesung von Iris’ Testament von einer Bedingung erfahren: Wollen sie das Vermögen erben, müssen sie ein Jahr lang eine Reihe von Wochenenden miteinander verbringen, die Iris vor ihrem Tod organisiert hat. Aber sind Spa-Aufenthalte, Tanzstunden und Töpferkurse genug, um die Blumenschwestern wieder zusammenzubringen, selbst wenn es der letzte Wunsch ihrer geliebten Mutter war?



Meine Meinung

Dieses Buch erinnerte mich an den Frühling. Beim momentanen Schneegestöber freute ich mich darauf. Das es mir jedoch so den Kopf verdrehte und ich es kaum aus den Händen legen konnte, hätte ich nicht gedacht.

Die drei Schwestern sind sehr verschieden aber jede hält Anfangs an ihrem Groll fest. Sie fühlen sich missverstanden und sind nicht bereit, ihren Schwestern nur 1cm entgegenzukommen. Ab und an fand ich ihre Sturheit etwas nervig, jedoch gehört dies einfach zur Geschichte dazu. 

Iris, ihre Mutter, hat ein sonniges Gemüt. Ihre Videoaufnahmen mit ihren Freundinnen sind herzlich aber auch zum schreien komisch. Ihre Herzensgüte und Liebe zu ihren Töchtern kommt bei jedem Satz zur Geltung. Ihre Devise;
Hör die Lieder, die dich glücklich machen. Such dir Menschen, die dich beflügeln. Geh dahin, wo du Frieden spürst. Liebe die Menschen, die dich lieben. (Zitat S. 89)
Mit dieser Einstellung organisierte sie die Wochenenden für ihre Töchter. Am Anfang geht die Annäherung schleppend voran und die Frauen fallen regelmässig in ihre Kindheitsrollen zurück. Fleur, die Jüngste, gesteht sich das Fehlen der Schwestern in ihrem Leben als erstes ein. 

Das Buch ist vor allem aus der Sicht von Daisy geschrieben. Jedoch kommen später auch Rose und Fleur zu Wort.

Am Schluss gibt Cathy Hopkins noch ihre 10 Schritte zum Glück wieder. Das Gedicht "Desiderata" von Max Ehrmann runden das Ganze ab. 

Das Buch ist eine wundervolle Familiengeschichte mit Tiefgang. Am Schluss verdrückt man sogar noch ein zwei Tränen. Ich habe das Buch mit Freude gelesen und es bleibt mir sicher noch ein paar Wochen in Erinnerung.


Sehr gerne gebe ich dem Buch 5 von 5 Blumen plus 1 zusätzliche Blume für das schöne Gedicht von Max Ehrmann.


Vielen Dank #Goldmann für das Rezensionsbuch.



Buchinfos

Einband Taschenbuch
448 Seiten
Erscheinungstermin 15.1.2018
ISBN 978-3-442-48677-9
Preis Fr. 13.90

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