Wolfspferd von Sabine Giebken

Wolfspferd ; Sabine Giebken ; Schneiderbuch

Inhalt

Tala lebt mit ihrer Familie frei und ungebunden in der Wildnis, selbst im Winter, wenn die Nächte lang und kalt sind. Ihre beste Freundin ist die Albinostute Saphira, mit der sie Jagd auf kleine Tiere macht und so versucht, ihrem Vater Pollo, dem Häuptling und Anführer des Stamms, nachzueifern. Doch der nimmt lieber die Jungen mit zur Jagd. Auch Saphira hat es nicht leicht und wird vom Leithengst Odin aus der Herde ausgeschlossen, als sie wieder einmal zu neugierig und ungestüm ist. Als Räuber das Lager überfallen und die Wintervorräte stehlen, sind Tala und Saphira plötzlich die einzige Hoffnung des Stamms auf Überleben. Man sagt, wer den in den Wäldern lebenden weissen Wolf fängt, dem winke eine grosse Belohnung. Auch wenn ihr Vater Pollo von alldem nichts wissen will, macht sich Tala mit Saphira mutig auf den Weg.

Autoreninfo

Sabine Giebken wurde 1979 in München geboren und lebt mit ihrer Familie und Hündin Lilo in Bayern. Schon als Kind konnte sie an keiner Buchhandlung vorbeigehen, ohne wenigstens einen Blick hinein zu werfen und schrieb eigene Geschichten in Schulhefte. Später machte sie ihr Diplom in Betriebswirtschaft, doch während dem Aufenthalt auf einer kleinen kanadischen Forschungsinsel flammte die alte Leidenschaft vom Schreiben wieder auf. Heute schreibt die passionierte Freizeitreiterin Jugendromane und Geschichten von ihren liebsten Gefährten, den Pferden. 

Meine Meinung

Tala lebt mit ihrer Familie in der Wildnis. Sie liebt ihre Albinostute Saphira und möchte gerne mit auf die Jagd, was ihr Vater jedoch nicht zulässt. Dies sei nur für Jungs und sie muss immer ihrer Mutter helfen. Eines Tages bringt ihr Vater einen halb erfrorenen Jungen mit nach Hause. Er spricht nicht und sie soll auf ihn aufpassen. Regelmässig schleicht sie sich mit Saphira davon. Eines Tages tauchen Räuber auf und überfallen das Lager. Alle Vorräte sind weg und das ganze Lager ist zerstört. Der Clan hat nichts mehr und muss ums überleben kämpfen. Sie macht sich auf die Suche nach dem weissen Wolf, welcher Reichtum verspricht. Es kommt aber alles anders als gedacht.

Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Gegen Schluss habe ich es nur noch quergelesen. Daher werde ich es auch nicht bewerten.

Das Cover ist toll gemacht. Jedoch war ich verwirrt. Das Mädchen auf dem Cover wirkte viel reifer und erwachsener als das Mädchen in der Geschichte. Tala wirkt unglaublich naiv. Obwohl sie in der Wildnis aufgewachsen ist, hat sie von nichts eine Ahnung. Diese Naivität hat zuerst irritiert und danach genervt. 

Das spezielle an diesem Buch ist, dass auch Saphira zu Wort kommt. Abwechslungsweise wird die Geschichte aus der Sicht von Tala und Saphira erzählt. 

Die Idee rund um die Legende gefiel mir. Jedoch fand ich, dass Talas Abenteuer zwar erzählt wurde, jedoch nicht ausführlich. Es wurde einfach nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft und dies fand ich total schade. Ich konnte keine richtige Beziehung zu den Personen aufbauen.

Leider war es einfach nicht mein Buch. Da dies aber Geschmackssache ist, kann ich mir vorstellen, dass es Leute gibt, die die Freundschaft zwischen Pferd und Mädchen faszinierend finden und ihre Freude daran haben. 

Vielen Dank an den Verlag und Buchcontact für das Rezensionsbuch.

Buchinfos

Einband Taschenbuch
224 Seiten
Erscheinungsdatum
Verlag Egmont Schneiderbuch
ISBN 978-3-505-14278-9
Preis Fr. 15.90

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