Hildur (1) - die Spur im Fjord von Satu Rämö
Inhalt
Sie surft auf den eisigen Wellen des Atlantiks, umgeben von der rauen Natur Islands, um ihren grössten Schmerz zu vergessen. Was wurde aus ihren Schwestern, die seit über zwanzig Jahren vermisst werden? Diese Frage stellt sich Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir jeden Tag, wenn sie als Leiterin der Einheit für vermisste Kinder in den abgelegenen Westfjorden unterwegs ist. Doch als eine Lawine die Gegend erschüttert und darunter ein Mann mit durchtrennter Kehle auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Serie von grausamen Morden zu tun, die ihr alles abverlangt. Dabei ahnt sie nicht: Auch die Suche nach ihren Schwestern hat gerade erst begonnen …Autoreninfo
Die Finnin Satu Rämö zog vor zwanzig Jahren für ein Auslandssemester nach Island, um isländische Kultur und Literatur zu studieren. Heute arbeitet sie als Autorin, Bloggerin und Mentorin und lebt mit ihrem isländischen Mann und ihren zwei Kindern in der Kleinstadt Ísafjörður im Nordwesten Islands. Nach zahlreichen erfolgreichen Sachbüchern, in denen sie über ihre Wahlheimat schreibt, gelang ihr mit »Hildur – Die Spur im Fjord« auf Anhieb der Durchbruch als Krimiautorin. Der Auftakt der Reihe um die aussergewöhnliche Kommissarin Hildur Rúnarsdóttir begeisterte die Leser*innen in ihrer Heimat und stand wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste..
Meine Meinung
Eh voilà, schon eine Weile her, seit ich mich in Gedanken nach Island begeben habe. Ich erinnere mich aber gut daran, schliesslich gefiel mit der Aspekt des Surfens im kalten Wasser vor der isländischen Küste. Wir waren mit dem Wohnmobil an der Atlantikküste unterwegs und surfen war ein ständiges Thema. Somit Punkt 1, welcher mir an "Hildur - Die Spur im Fjord" gefiel. Punkt 2 war die Flugangst des finnischen Ermittlers Jakob, welcher für einen Austausch nach Island fliegt. Seine Gefühle konnte ich absolut nahvollziehen. Punkt 3 geht wieder an Jakob für sein aussergewöhnliches Hobby: Er strickt. Und dies hilft ihm nicht nur beim studieren, sondern auch in seinem Liebesleben.
Ein Krimi durch und durch. Nichts blutrünstiges und zwischendurch gerät das Ermitteln etwas in den Hintergrund, was ich gar nicht schlimm fand. Satu Rämö schafft es, einem die Bilder ins Hirn zu legen. Die Landschaft und das Setup ist so gut beschrieben, dass es einem leicht fällt, sich eine eigene Version von Isafjördur vorzustellen. Man erfährt allgemein viel über Island und dessen Landschaft. Es gibt historische Einschübe, welche sich mir jedoch noch nicht ganz erschlossen haben.
Der Fall wird abgeschlossen. Jedoch bleibt die Frage nach den verschwundenen Schwestern unbeantwortet. Es gibt Hinweise und es wird für die nächsten beiden Bände vorgespurt. Gut gemacht.
Ein leichter Krimi, welcher vom Wetter und Stimmung her eigentlich gut in den tristen November passt. Ich werde auf alle Fälle mit Hildur, Jakob und ihrer Chefin Beta weiterermitteln.
Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsbuch.
Buchinfos
Einband Taschenbuch368 Seiten
Erscheinungsdatum 11.10.2023
Verlag Heyne Verlag
ISBN 978-3-453-42817-1
Preis Fr. 24.90
Sehr spannend! 🧐
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